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Oder-Neiße-Radweg

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Entlang der der deutsch-polnischen Grenze

 

Einer der schönsten Flussradwege Deutschlands führt entlang der östlichen Grenze Deutschlands, an dem Sie altehrwürdige Städte, historische Plätze, aber auch viel Natur erwarten. Im Dreiländereck Deutschland - Polen - Tschechien beginnend entdecken Sie zum Beispiel die östlichste Stadt Deutschlands, Görlitz, das UNESCO-Welterbe "Fürst-Pückler-Park" in Bad Muskau und den Ostdeutschen Rosengarten in Forst. Mit der Mündung der Neiße in die Oder bei Ratzdorf folgen Sie dem Flusslauf weiter durch weite Flußauen, Polderlandschaft und dem Nationalpark "Unteres Odertal" bis zum Stettiner Haff. Kurzcharakteristik: ca. 472 km lang, flaches Profil, Etappenlängen 42 - 67 km

 

STRECKENVERLAUF 

 

1. Tag: Anreise nach Zittau
Entdecken Sie bei einem Bummel die Stadt im Dreiländereck. Sie sollten unbedingt die Ausstellung "Großes Zittauer Fastentuch" besuchen.


2. Tag: Zittau - Görlitz (ca. 41 km)
Durch das romantische Neißetal bei Rosenthal gelangen Sie in das Kloster St. Marienthal, ein auch heute noch aktives Kloster des Zisterzienserordens, und weiter nach Görlitz mit seiner architektonischen Vielfalt von der Gotik bis zum Jugendstil.


3. Tag Görlitz - Bad Muskau (ca. 67 km)
Besuchen Sie die Kulturinsel Einsiedel und am Etappenziel den Fürst-Pückler-Park Bad Muskau, ein Meisterwerk der deutschen Gartenbaukunst und UNESCO-Welterbe.


4. Tag Bad Muskau - Guben (ca. 61 km)
Forst erwartet Sie mit dem Ostdeutschen Rosengarten und dem Brandenburgischen Textilmuseum. Eine Ausstellung der besonderen Art ist das Museum der Hutindustrie in Guben.


5. Tag Guben - Frankfurt / O. (ca. 62 km)
Die Mündung der Neiße in die Oder bei Ratzdorf ist auch heute noch bekannt durch das Oder-Hochwasser 1997. Einen Abstecher in das ehemalige Kloster Neuzelle mit der prunkvollen barocken Stiftskirche und der Bierbrauerei sollten Sie einplanen.


6. Tag Frankfurt / O. - Groß Neuendorf (ca. 61 km)
Im Lebuser Land und dem Oderbruch, das unter Friedrich dem Großen trockengelegt wurde, sehen Sie die letzte Bockwindmühle und Flutzeichen des Oderhochwassers. Es erwartet Sie Natur pur.


7. Tag Groß Neuendorf - Schwedt (ca. 58 km)
Im Nationalpark "Unteres Odertal" finden Sie heute noch Zeugnisse der langen Siedlungsgeschichte, wie den Burgfried in Stolpe aus dem 12. Jahrhundert. Lohnenswert ist auch ein Zwischenstopp im Lennépark mit dem Nationalparkhaus in Criewen


8. Tag Schwedt - Löcknitz (ca. 61 km)
Die typische Polderlandschaft begleitet Sie bis nach Vierraden, wo die Geschichte des Tabakanbaues erlebbar wird. Weitere Sehens-würdigkeiten sind u. a. Gartz mit der mittelalterlichen Stadtbefestigung und das Schloss Penkun.


9. Tag Löcknitz - Ueckermünde (ca. 61 km)
Durch eine ausgedehnte Heidelandschaft erreichen Sie das Oder-Haff und damit den Endpunkt Ihrer Radtour, das Fischerstädtchen Ueckermünde mit Renaissance-Schloss und der Altstadt.
10. Tag: Abreise